Live-Studio oder eigene Aufnahme: was passt wann?
Beide Wege enden im selben Video: gesprochen, geschnitten, mit Kapiteln, im selben Katalog. Sie unterscheiden sich darin, wer klickt und welche Apps sie erreichen. So entscheidest du.
3 Min. Lesezeit
01Die drei Wege nebeneinander
| Schnitt von Hand | Live-Studio | Eigene Aufnahme | |
|---|---|---|---|
| Geht für | Alles | Web-Apps im Browser | Jede App: Desktop, Handy, Web |
| Wer klickt | Du | Ein KI-Agent nach einem Satz | Du, einmal |
| Pausen und Verklicker | Von Hand schneiden | Werden nie gefilmt | Fliegen automatisch raus |
| Stimme und Untertitel | Selbst sprechen und tippen | Werden geschrieben und gesprochen | Werden geschrieben und gesprochen |
| Nach einem Redesign | Neu aufnehmen und schneiden | Den Satz noch einmal laufen lassen | Neu aufnehmen – eine Minute |
| Zeit pro Video | Oft eine Stunde und mehr | Wenige Minuten | Deine Aufnahme plus wenige Minuten |
02Nimm das Live-Studio, wenn …
- dein Produkt eine Web-App ist,
- du eine Aufgabe lieber beschreibst als vorführst,
- du Videos nach Änderungen an der Oberfläche schnell neu machen willst.
03Nimm die eigene Aufnahme, wenn …
- dein Produkt ein Desktop-Programm oder eine Handy-App ist,
- das Live-Studio die App nicht erreicht – hinter einem VPN, einem Hardware-Schlüssel oder im eigenen Netz,
- du schon Aufnahmen hast, die nur Schnitt und Stimme brauchen,
- eine Aufgabe eine sichere Hand braucht: Ziehen und Ablegen auf einer Zeichenfläche, eine Zeichnung, ein Spiel.
04Wann Schnitt von Hand trotzdem sinnvoll ist
Für einen Marketingfilm mit Musik, deinem Gesicht vor der Kamera und animierten Texten ist ein Schnittprogramm das richtige Werkzeug. Für die Dutzenden kurzen Anleitungen, die ein Produkt braucht, ist es zu langsam.
05Beides mischen
Viele Produkte sind beides: eine Web-App und eine Desktop- oder Handy-App. Mach den Web-Teil im Live-Studio und den Rest aus Aufnahmen – die Videos teilen sich einen Katalog, eine Stimme und einen Look, und deine Nutzer sehen keinen Unterschied.